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Kettenglieder-Schlangenstern (Ophiomastix annulosa)
Kettenglieder-Schlangenstern (Ophiomastix annulosa)
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| Merkmal | Information |
|---|---|
| Kategorie | Schlangenstern |
| Herkunft | Indopazifik, u. a. Australien, Rotes Meer, Philippinen, Japan und Fidschi |
| Größe | bis ca. 50 cm |
| Temperatur | ca. 25–29 °C |
| Ernährung | Aas, Kadaver und Detritus |
| Aktivität | Überwiegend nachtaktiv |
| Färbung | Rotbraune Körperscheibe mit feiner weißer Linienzeichnung, schwarze Stacheln |
| Aquarienhaltung | Langfristige erfolgreiche Haltung bisher nicht ausreichend belegt |
| Nachzucht | Nicht als Nachzucht erhältlich |
| Giftigkeit | Vergiftungsgefahr unbekannt |
Haltung
Ophiomastix annulosa ist aufgrund seines attraktiven Erscheinungsbildes auch für die Meerwasseraquaristik interessant. Das Meerwasser-Lexikon weist jedoch ausdrücklich darauf hin, dass Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen. Daher sollte die Art nicht als unkomplizierter Standard-Schlangenstern angeboten werden.
In der Natur lebt der Kettenglieder-Schlangenstern benthisch und riffassoziiert. Er nutzt Felsspalten, Löcher und Bereiche unter Korallenplatten als Verstecke. Die langen Arme können weit aus dem Versteck herausragen und nachts auf Nahrungssuche gehen.
Als Nahrung werden Aas, Kadaver und Detritus angegeben. Einzelne Erfahrungsberichte aus dem Meerwasser-Lexikon beschreiben die Tiere als aktive und gefräßige Fresser, bei denen auch eine gezielte Fütterung mit tierischer Nahrung beobachtet wurde. Diese Erfahrungswerte ersetzen jedoch keine gesicherten Haltungsanforderungen.
Besonderheiten
Besonders auffällig ist die namensgebende, kettengliedartige Struktur der langen Arme. Die Körperscheibe ist rund und rotbraun gefärbt und trägt ein feines Muster aus weißen Linien, während zwischen den schwarzen Armstacheln paddel- beziehungsweise keulenförmige Strukturen sitzen.
Das Meerwasser-Lexikon berichtet außerdem über einen möglicherweise giftigen Schleim, mit dem die Art ihre Beute lähmen können soll. Die Giftigkeit ist im Steckbrief jedoch ausdrücklich als unbekannt eingestuft.
Hinweis: Beim Umsetzen sollte der Schlangenstern vorsichtig behandelt und nicht unnötig der Luft ausgesetzt werden. Aufgrund der fehlenden belastbaren Langzeiterfahrungen ist die Art eher für erfahrene Meerwasseraquarianer geeignet.
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